Mittelstandsfinanzierungen

Um die Anforderungen mittelständischer Unternehmen an ihre Bankbeziehung genauer zu verstehen, ist es wichtig, ein Grundverständnis für die Arbeitsweise des Mittelstands zu erlangen. Der Mittelstand gilt zu Recht als Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Langfristige Geschäftsverbindungen und zuverlässige Partner stehen im Vordergrund. Diesen hohen Anspruch stellen Unternehmen auch an ihre Finanzierungspartner: Qualifizierte Beratung und gegenseitiges Verständnis sind zentrale Bestandteile des Anforderungsprofils.


Für viele mittelständische Unternehmen ist Transparenz ein wichtiger Faktor in Finanzierungsangelegenheiten. Um Transparenz und Vergleichbarkeit zu schaffen, sind Angebote mehrerer Anbieter zwingend notwendig. Viele Unternehmen scheuen jedoch diesen Aufwand und setzen auf den vermeintlich einfacheren Weg: eine Finanzierung über die Hausbank. Hierbei lohnt es sich, insbesondere auch in einer finanziell starken Situation des Unternehmens das eigene Bankenportfolio um Spezialinstitute zu erweitern. Das dadurch erlangte Know-How schafft mehr Transparenz und Vergleichbarkeit und hilft so, Abhängigkeiten zu reduzieren.


Unternehmen greifen bereits heute auf unterschiedlichste Finanzierungsinstrumente zurück. Dabei setzen sie insbesondere auf klassische Produkte wie Betriebsmittelkredite, Leasing, Factoring, Forfaitierung, Außenhandelsfinanzierungen, Avale und Darlehen.
Doch auch alternative Produkte, wie Mezzanine-Finanzierungen, Beteiligungskapital, Schuldscheindarlehen oder kapitalmarktorientierte Produkte finden immer häufiger Beachtung.


Im Bereich des Risikomanagements bedarf es aufgrund der Vielzahl der angebotenen Produkte und der damit verbundenen Risiken eines besonderen Know-Hows. Die Absicherung von Zinsen, Währungen oder Waren mittels Derivate gehört heute zu den gängigen Instrumenten im Risikomanagement eines mittelständischen Unternehmens, birgt aber auch hohe Risiken in sich.


Vor diesem Hintergrund ist ein aktives Bilanzstrukturmanagement nicht nur in Bezug auf den Ratingprozess der Banken von hoher Bedeutung. Wählen mittelständische Unternehmen zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Finanzierungsmöglichkeiten, machen sie sich unabhängiger von ihren Hausbanken und sind somit auch flexibler in der Eigenbestimmung ihrer geschäftlichen Entscheidungen.


Die Wahl verschiedener Finanzierungsmöglichkeiten bedarf einer klaren, den Bedürfnissen des Unternehmens angepassten Struktur. Hier sind die Bankberater oft überfordert, die in vielen Fällen eher produktspezifisch am Kunden eingesetzt werden. Die Entwicklung in den letzten Jahren führte zu immer mehr Spezialisten, die primär die eigenen Produkte zur Gewinnmaximierung verkaufen wollten. Eine objektive Analyse von Bankberatern, die sich ein umfassendes Bild von der Finanzierungsstruktur und der langfristig geplanten Entwicklung des Unternehmens machen wurde zunehmend seltener.


Das BrainFleet-Netzwerk stellt Ihnen bei diesen komplexen Finanzierungsproblemen die richtigen Partner zur Lösung an die Seite. Erfahrene Persönlichkeiten mit langjähriger Führungskompetenz im Bereich der Mittelstandsfinanzierung optimieren Ihr unternehmerisches Bankenportfolio, und zeigen Ihnen die für Sie richtigen Finanzierungsmöglichkeiten auf.

Die größten Herausforderungen der mittelständischen Bankbeziehung

In den vergangenen Jahren sind die Anforderungen an Finanzierungen im Mittelstand bankenseitig gestiegen. Die Einführung neuer Regelwerke (z.B. Basel III) und die damit verbundenen höheren Anforderungen an das Risikomanagement sowie die anhaltende Niedrigzinsphase erhöhen allgemein den Druck auf die Bankenlandschaft. Auf der anderen Seite erweitert sich das Feld der alternativen Finanzierer, die Lösungen abseits des üblichen Repertoires der Banken anbieten. In diesem dynamischen Umfeld stellt es für Mittelständler eine große Herausforderung dar, den passenden Partner für das jeweilige Finanzierungsvorhaben zu finden. Von der klassischen 1:1-Hausbankbeziehung rücken Unternehmen dabei zunehmend ab und ziehen Alternativen in Betracht.


Um in dem dynamischen Marktumfeld den passenden Partner für das jeweilige Finanzierungsvorhaben zu finden, stellt Ihnen BrainFleet eine Fülle an Spezialisten zur Seite, welche über hervorragende Branchenkenntnis verfügen sowie ein über die Jahre gewachsenes Kompetenznetzwerk.

Unternehmen können auf zahlreiche Förderprogramme zurückgreifen

Mittelständischen Unternehmen steht in Deutschland aktuell eine umfassende Bandbreite an Fördermöglichkeiten zur Verfügung. Bürgschaften, vergünstigte Kredite, Zuschüsse oder Beteiligungskapital: Je nach Vorhaben können Unternehmen auf mehr als 1.700 Förderprogramme zurückgreifen. Förderungen werden von Bund, Ländern, der Europäischen Union sowie Bürgschaftsbanken vergeben.
Der Weg zu einer passenden Förderung gestaltet sich jedoch schwierig. Zudem ist vielen Unternehmen gar nicht bewusst, dass ihr Vorhaben überhaupt förderfähig ist. Falls sie nicht von ihrer Bank darauf hingewiesen werden bzw. entsprechende Programme ihnen gar nicht erst angeboten werden, tragen die Unternehmen die Opportunitätskosten der verpassten Förderung.


Um die für ihr Unternehmen optimalen Fördermöglichkeiten vollends auszuschöpfen, bietet ihnen BrainFleet eine proaktive und kompetente Beratung um unter den zahlreichen Förderprogrammen das für sie lohnenswerteste zu finden.

Mittelständische Unternehmen stellen hohe Ansprüche an ihre Finanzierung – Wir helfen Ihnen diese zu Lösen!

Wenn auch Sie eine Finanzierungsberatung wünschen oder auf anderen Kompetenzfeldern des BrainFleet-Netzwerks Unterstützung suchen, dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren! Wir sind ihr perfekter Ansprechpartner mit hoher Kompetenz und klarer lösungsorientierter Arbeitsweise um ihre Anliegen zu lösen.

Autor:
Karl-Heinz Stiegemann
, BrainFleet Mitglied, trat 1980 bei der COMMERZBANK AG ein und verantwortete das Kreditgeschäft mit Firmenkunden in Düsseldorf bis 2002.


2002 wechselte Stiegemann zur Stadtsparkasse Düsseldorf, zuständig für das Kreditgeschäft mit Firmenkunden. In 2003 erhielt er von der Bankenaufsicht die Vollbanklizenz nach § 32 KWG zum Betreiben eines Kreditinstituts und wurde in 2006 zum Vorstand der Stadtsparkasse Düsseldorf, zuständig für das Firmenkundengeschäft, gewerbliche Immobilienfinanzierungen und Private Equity, bestellt. 2009 gründete Stiegemann das IFM Institut für den Mittelstand, welches er seitdem leitet.


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